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Ihre Heiligkeit verdankt die Birma einer bezaubernden Legende über ihre Herkunft, die in Birma liegt, einem Land zwischen Thailand, dem ehemaligen Siam, Pakistan und China. Dort, im Lugh-Gebirge, gab es ein Kloster, in dem Kittah-Mönche die Göttin Tsun Kyankze verehrten. Bei ihnen lebten, so sagt die Legende, Katzen mit gelben Augen und einem Fell, das an Ohren, Nase, Schwanz und Füßen dunkel war. Der Oberpriester Mun Ha, der den ganzen Tag in Anbetung der Göttin versunken war, besaß einen orakelnden Kater namens Sinh mit solchem weißen Fell und dunklen Abzeichen an Pfoten, Gesicht, Ohren, Nase und Schwanz. Dieses Aussehen kann man heute unschwer als das von Siamkatzen wieder erkennen, mit Ausnahme der Augenfarbe. Sinh hatte dunkle Pfoten und gelbe Augen bis zu dem Tag, als folgendes geschah: Räuber näherten sich dem Kloster, und genau in dem Moment, als der Oberpriester tot daniederlag sprang Sinh auf den toten Mun Ha, der auf dem Thron zusammengesunken war, und starrte auf die Statue der Göttin.
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Während er so unbeweglich saß, geschah das Wunder der Seelenwanderung. Der Geist des Oberpriesters ging auf den Kater über und als dieser so verharrte und starrte, wurden sein Fell goldgelb, seine Augen strahlend blau und seine Pfoten, dort wo sie die heiligen Gewänder des Priesters berührten, schneeweiß. Nachdem dies geschehen war, wandte sich Sinh zum Tor um und wies befehlend dorthin, sodass man die Pforten gerade noch rechtzeitig vor dem Einfall der räuberischen Bande schließen konnte.
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