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Unsere erste Katze
Auch bei uns stellte sich irgendwann einmal der Wunsch nach einer Katze ein. Während für den männlichen Part unseres Haushaltes klar war welches Geschlecht, welche Rasse und Farbe unser neues Familienmitglied haben soll, musste ich mich erst einmal gründlich informieren. Schließlich hatte ich noch nie eine Katze in meinem Leben und somit überhaupt keine Ahnung. Bevor ich aber so richtig eine Entscheidung treffen konnte, saß der kleine Mann schon in unserem Wohnzimmer: eine heilige Birma, seal-point, 10 Wochen alt und zum fressen süß. Die einzige Entscheidung, die dabei noch treffen durfte war der Name unseres Sonnenscheins. Ich taufte ihn Rudi, was zu mancher Schmunzelei und oft auch zu einem Lachen führte, wenn jemand nach seinem Namen fragte. ICH fand ihn sehr passend!
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Rudi´s 1. Tag bei uns.
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Als Halbwüchsiger beim Mittagsschlaf,
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und beim spielen im Schnee.
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Schon nach ein paar Wochen hegten wir den Verdacht, dass sich der kleine Mann oft einsam fühlte, wenn wir nicht da waren, was wohl auch mit dem Wesen dieser Rasse zu tun hat. Aus langer Weile zerkratzte er uns die Wand in Flur und Küche (trotz Kratzbaum), hangelte sich die Gardinen hoch, räumte Bücher aus dem Regal, kratzte an der Couch und richtete noch ein paar mehr Schäden an. Wir machten uns natürlich viele Gedanken über sein Verhalten und dachten zu verstehen, dass er einfach mehr Aufmerksamkeit brauchte oder einen Partner. So hielten wir Ausschau nach einem Spielgefährten, wobei wir diesmal den Weg zu einem richtigen Züchter fanden, wo die Tiere nicht so früh (wie Rudi), geimpft und mit Stammbaum abgegeben werden. Ja, wir hatten bereits unsere Erfahrungen gemacht und wollten es beim 2. mal besser machen. Und so kam es, dass wir den kleinen Mogli bei uns aufnahmen, ebenfalls eine heilige Birma, seal-point und damals schon 6 Monate alt. Der kleine Kerl wickelte unseren Rudi sofort um seine Pfoten, wobei das nicht vielerlei Arbeit bedurfte, da Rudi sehr froh war, endlich nicht mehr allein zu sein.
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Mogli und Rudi beim jagen ...
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... und hier beim kuscheln.
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Mogli mit ca. 7 Monaten.
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Zu unserer Freude sausten die beiden schon nach 2 Tagen gemeinsam umher und teilten Fresschen, Toilette und Schlafplatz miteinander(und natürlich unsere Betten). Und ob sie es glaube oder nicht, Rudi riss nie wieder ein Stück Tapete von der Wand oder stellte irgendwelchen zerstörerischen Unfug an. Aber nicht nur deswegen stand für mich fest: Ich werde nie wieder eine Katze allein halten! Es ist einfach wunderbar, zwei gemeinsam miteinander aufwachsen, spielen, toben, kuscheln, fressen und Schabernack treiben zu sehen.
Wenn Sie sich für eine Kätzchen entscheiden, dann beziehen Sie die Möglichkeit einer Zweitkatze vielleicht in Ihre Überlegungen mit ein, besonders, wenn Sie berufstätig sind - ihre zukünftigen Fellnasen werden Ihnen dankbar sein. Zwei Katzen machen nicht mehr Arbeit als eine, denn die Toilette muss sowieso jeden Tag gereinigt werden und Fressen und Trinken werden auch täglich frisch gegeben. Aber egal, ob ein oder zwei Kätzchen, überlegen Sie sich vorher genau, ob Sie wirklich diese Verantwortung für hoffentlich viele Jahre tragen möchten, denn eine Katze kann bis zu 20 Jahren Ihr Leben gründlich und liebevoll umkrempeln.
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